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Hier entsteht ein begehbares Geotop, das heist man wird die Geologie des Cruxgebietes hautnah erleben können. Eine Besonderheit dieses Geotops ist, das Mineralien- freunde auf Ihre Kosten kommen werden, denn nirgendwo anders im Biosphärenreservat Vessertal darf Material entnommen werden. Neben Magnetit der hier im Cruxgebiet hauptsächlich seit über 1000 Jahren gefördert wurde, kommen eine Reihe anderer Minerale, selbst Gold in feinster Verteilung vor. Bevor das Pingenfeld begehbar sein wird, ist noch eine Menge Arbeit von unseren Verein nötig. Im Vordergrund steht erst einmal die Fertigstellung unseres Besucher- Bergwerkes "Schwarze Crux".
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Minerale die im Cruxgebiet vorkommen
Fluorit (bläulich), Baryt (rötlich), Quarz, Calcit, ferner Pyrit und Hämatit. Erzmikroskopisch sind nachgewiesen: Magnetit, Titanomagnetit, Pyrrhotin (Magnetkies), Sphalerit (Zinkblende), Hausmannit, Ilmenit, Galenit (Bleiglanz), Antimonit, Molybdänit, Chalkopyrit (Kupferkies; verdrängt Pyrit, tritt in Funken auf und als Entmischung in Zinkblende), Gold, Allanit (Orthit), ? Cassiterit (Zinnstein). Ferner sind vom Autor beobachtet worden: Markasit, Fahlerz, Kryptomelan, Lettsomit (Cu-Al-Sulfat), Pyrolusit, Covellin, Chrysokoll, Limonit, Malachit, Fe-Hydroxide, Turmalin, Rutil, Anatas, Apatit, Graphit, Axinit. Die Skarne enthalten Granat, Skapolith, Epidot, Scheelit, Amphibol. SCHNEIDER (1927) beschrieb außerdem Wollastonit, Hedenbergit und Cancrinit. Die begleitenden Hornfelse bestehen aus Quarz, Cordierit, Andalusit, Feldspat, Amphibol, Biotit, Sillimanit, Zirkon, und Chlorit.
Zusammenstellung aus: Zur Geologie der Magnetitlagerstätte Schwarze Crux, nördlich von Vesser (Thüringer Wald) P. BANKWITZ mit freundlicher Unterstützung durch Herrn Prof. Bankwitz
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